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Vereinte Nationen

EU-Weinbranche begrüßt neuen Ansatz der Vereinten Nationen zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden sowie Reduzierung des schädlichen Alkoholkonsums!

Die europäische Dachorganisation der Weinbranche, das Comité Européen des Entreprises Vins (CEEV), begrüßt in einer Pressemitteilung die politische Erklärung, die auf der 4. hochrangigen Tagung der Vereinten Nationen zur Prävention und Bekämpfung nicht übertragbarer Krankheiten (NCDs) und zur Förderung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens ausgehandelt wurde und deren formelle Verabschiedung auf der bevorstehenden UN-Generalversammlung im Oktober vorgesehen ist. Die Weltgesundheitsbehörde (WHO) zählt seit einigen Jahren den Alkoholismus zu den NCDs. 

Das CEEV betont die Bedeutung, den globalen Herausforderungen der nicht übertragbaren Krankheiten (NCDs) mit umfassenden, evidenzbasierten und ausgewogenen Strategien zu begegnen, die einen gesünderen Lebensstil, soziales Wohlergehen und nachhaltige Entwicklung fördern. Die vorgesehene politische Erklärung der UN bringt laut CEEV zum Ausdruck, dass der wirksamste zukunftsorientierte Weg nach darin besteht, sich auf die Reduzierung des schädlichen Alkoholkonsums zu konzentrieren, anstatt den moderaten und verantwortungsvollen Konsum zu diskriminieren.

Mit Wine in Moderation gegen schädlichen und für maßvollen Konsum

Diese politische Erklärung baut auf früheren globalen Verpflichtungen auf, darunter die Globale Strategie zur Reduzierung des schädlichen Alkoholkonsums von 2010 und der Globale Aktionsplan gegen Alkoholmissbrauch von 2022, die bereits zu greifbaren Ergebnissen geführt haben. Zwischen 2010 und 2019 gingen die alkoholbedingten Todesfälle weltweit um über 20 % zurück, während alkoholbedingte Erkrankungen um rund 17 % abnahmen. Diese Ergebnisse zeigen, dass bedeutende Fortschritte möglich sind, wenn Lösungen auf Wissenschaft, Fakten und Zusammenarbeit basieren, betont das CEEV. Es will sich deshalb weiterhin insbesondere mit der Initiative „Wine in Moderation“ aktiv für die Reduzierung des schädlichen Alkoholkonsums und der Förderung eines maßvollen Weinkonsums einsetzen, um gleichzeitig das europäische Weinkulturerbe zu bewahren.

RN/28.09.2025

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