Wine in Moderation

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Branchentreff der Weinwirtschaft

Ein spannendes Thema, zu dem die Industrie- und Handelskammer Trier und der Bundesverband der Deutschen Weinkellereien e.V. in ihr Tagungszentrum nach Trier eingeladen hatten.

 

Über 60 Vertreter der Weinbranche, aus Landes- und Bundespolitik diskutierten über ein zukünftiges Zusammenspiel von Restriktionen einerseits und Präventionsbemühen der Wirtschaft (wie Wine in Moderation) anderseits.

Nach inhaltlich starken Grußworten von Dr. Dirk Richter, Vorsitzender des IHK-Weinausschusses und Andy Becht, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz machte Dr. Claudia Hammer (DWA) in einer Bestandsanalyse zu Werbeverboten und Warnhinweisen deutlich, dass Warnhinweise und Werbeverbote für Alkohol ein Dauerthema in der politischen Landschaft sind. Ob man damit den schädlichen Konsum reduzieren kann, bleibt fraglich.

Frau Katja Heintschel von Heinegg, Geschäftsführerin des ZAW (Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft) appellierte eindrücklich, die Verhaltensregeln des Deutschen Werberates unbedingt einzuhalten. Damit zeige die Branche Verantwortung in ihren werblichen Aktivitäten und verhindere zudem die drohenden Werbeverbote. Die Einhaltung der Werberegeln fordert auch Wine in Moderation, weshalb diese Präventionskampagne auch diesbezüglich als existenziell für die Weinbranche gilt.

Experten diskutieren Folgen für Markt
Die anschließende Diskussionsrunde mit Marian Kopp (Weingärtnergenossenschaft Lauffen), Bernd Niesen (Markenmut Kreatives Marketing), Bernd Kern (Rheinhessenwein), Dr. Alexander Tacer (Verband Deutscher Sektkellereien) und Peter van Houtert (Königlicher Verband der niederländischen Weinhändler) beleuchtete die potenziellen Gefahren von Werbeverboten und gesundheitlichen Warnhinweisen für die Branche.

Exzellent moderiert von Albrecht Ehses (IHK) und Peter Rotthaus (Bundesverband der Weinkellereien) war man sich einig, dass es in diesem politischen Gewitter sinnvoll ist, Allianzen zu schmieden, und zwar innerhalb Deutschlands und der EU.  Houtert führte eindrucksvoll vor Augen, dass dies in den Niederlanden gut funktioniert, wo die Bestimmungen, was Altersgrenze und Werbeeinschränkungen angeht, schon deutlich restriktiver sind als bei uns.

Verantwortungsvoll agieren statt reagieren
Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, die zeigte, dass man diese Probleme, die die ganze Weinwirtschaft betreffen, aktiv angehen muss und nicht den Kopf in den Sand stecken darf. Dies betonte in seinem Schlusswort der Präsident des Bundesverbandes Johannes Hübinger.

Ob das selbstverpflichtende Anbringen des so genannten Schwangeren-Logo hier der richtige Weg ist, bleibt offen.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Verband Deutscher Sektkellereien e.V. und dem Bundesverband Wein und Spirituosen International e.V. durchgeführt.

 

 

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