WINE in
MODERATION

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Präsenzseminare in Berufsschulen

Zu den Informations- und Aufklärungsaktivitäten der DWA gehören insbesondere Seminare für Auszubildende und Student*innen der weinaffinen Berufe. Anfang Mai 2021 durfte Frau Dr. Hammer am Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück (DLR) in Bad Kreuznach und Oppenheim ein Seminar über verantwortungsvollen Weinkonsum als Präsenzveranstaltung durchführen. Profitieren konnten die Berufsfachschüler*innen von Informationen rund um die Hintergründe, Ziele und Maßnahmen der Initiative Wine in Moderation.

Hintergrund, Ziele und Maßnahmen der WiM-Initiative
Verantwortet wird das Informations- und Aufklärungsprogramm Wine in Moderation in Deutschland von der Deutschen Weinakademie und erfüllt damit stellvertretend für die Weinwirtschaft die entsprechenden Verpflichtungen gegenüber der EU-Kommission. Dieses sogenannte Commitment beinhaltet die Kommunikation über die gesundheitlichen Gefahren des Weinmissbrauchs ebenso wie die gesundheitlichen Vorzüge des moderaten Konsums und die Einbindung des Genuss- und Kulturwerts. Im Zuge dessen erläuterte Frau Dr. Hammer, dass der hohe Kulturwert der Genussgüter Wein und Sekt nicht nur ihr gutes Image begründet, sondern auch die Tatsache, dass sie seltener missbräuchlich konsumiert werden. Die europäische Weinbranche setzt sich mit ihrem Engagement dafür ein, dass dies auch so bleibt. Die Botschaft lautet, Wein und Sekt nur mit Maß und Ziel im Rahmen einer modernen und gesundheitsbewussten Lebensweise zu genießen.

Verantwortungsvolle Kommunikation statt Werbeverbote
Neben den gesundheitlichen Effekten des Weingenusses standen in den Seminaren auch rechtliche und politische Aspekte auf der Agenda. Hier ging es vor allem um die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen für Werbung, Verkauf und Konsum alkoholischer Getränke. Wine in Moderation bietet die Chance, durch eigenes Engagement und selbstverpflichtende Standards staatlichen Werbeverboten und Warnhinweisen vorzubeugen. Eine wichtige Unterstützung bietet hierbei der Werbekodex, dem sich alle WiM-Mitglieder verpflichtet haben. Nur mithilfe einer verantwortungsvollen Kommunikation rund um den moderaten Konsum kann es gelingen, Wein und Sekt als Kulturgüter zu erhalten und ihren Beitrag zu einem gesunden Lebensstil deutlich zu machen. Davon profitiere letztlich die gesamte Branche und mache sie fit für die Zukunft.

Europäischer Krebsplan trifft auch den Weinsektor
Wie wichtig die Sensibilisierung und Aufklärung der Weinbranche über einen verantwortungsbewussten Weinkonsum ist, zeigen die neuesten politischen Entwicklungen. Am 03. Februar 2021 veröffentlichte die Europäische Kommission ihre Leitinitiative Europas Plan zur Bekämpfung von Krebs (siehe auch DWA-Artikel vom 03. Mai 2021). Mit Hilfe von EU-regulatorischen Maßnahmen wie z.B. der Überarbeitung der EU-Rechtsvorschriften zur Alkoholbesteuerung oder der verpflichtenden Angabe der Liste von Inhaltsstoffen und Nährwerten sowie Angaben von gesundheitsbezogenen Warnhinweisen auf den Etiketten, möchte die Kommission bis 2025 den schädlichen Alkoholkonsum um 10 % senken.

Fazit
Die Auszubildenden hatten durch das Seminar die Möglichkeit ihre Kompetenzen hinsichtlich einer verantwortungsbewussten Weinwerbung und den dazugehörigen politischen, rechtlichen und gesundheitsbezogenen Hintergründen zu erweitern.
Es sollte vielmehr in all unser Interesse sein, die Botschaft eines moderaten Weingenusses weiterzutragen. So haben wir und die nachkommenden Generationen die Chance, auch weiterhin eine aktive Rolle in der Weinwirtschaft zu spielen.

Erstellt am
Wine in Moderation National Ausbildung

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