Mit dem neuen Quick-Facts-Flyer, den das DWI in enger Zusammenarbeit mit der DWA erstellt hat, erhält die Weinwirtschaft ein neues Tool, um in direkten Dialogen adäquat auf verunsicherte Konsumenten einzugehen.
Neuer Informationsflyer für die Weinbranche
Das von der WHO entworfene und von der DGE unkritisch übernommene „No safe Level“-Narrativ sorgt weiterhin bei vielen Konsumenten für Unsicherheit. Das diese Aussage wissenschaftlich nicht tragbar ist, wird immer öfter, unter anderem von Fachärzten und Experten, thematisiert. Dennoch gibt es regelmäßig Nachfragen wie „Ist wirklich jeder Schluck Alkohol schädlich?“, „Was sagt die Wissenschaft wirklich?“ und „Gilt das alles auch für Wein?“. Um die drei häufigsten Fragen schnell und einfach beantworten zu können, hat das Deutsche Weininstitut (DWI) die wissenschaftliche Expertise der DWA genutzt und einen Quick-Facts-Flyer entworfen.
Debut des Quick-Facts-Flyers auf den AgrarWinterTagen in Mainz-Hechtsheim
Der neu entworfene Quick-Facts-Flyer wurde am 04. Februar auf den AgarWinterTagen von Florian Koch, Ressortleiter Aus- und Weiterbildung im Deutschen Weininstitut (DWI), vorgestellt. Neben einer kurzen Zusammenfassung der aktuellen Pressemeldungen hat Herr Koch die auf dem Flyer genannten Fakten genutzt und nützliche Argumentationsbeispiele im Austausch mit verunsicherten Konsumenten gebildet. „Der Quick-Facts- Flyer ermöglicht eine proaktive Kommunikation der Winzerinnen und Winzer, um der Unsicherheit der Konsumenten entgegenzuwirken“ erläutert Herr Koch.
Die einschlägigen Kurzinformationen auf der Vorderseite, werden ergänzt durch QR-Codes auf der Rückseite, welche zu verschiedenen Subreitern der DWA-Homepage führen. Dort gibt es tiefergehende Informationen sowie die zugrunde liegende, wissenschaftliche Evidenz.
Der Informationsflyer soll sowohl digital als auch analog distribuiert werden.
Auf dem Stand der DWA in Halle B konnte sich dazu detailliert informiert werden. Auch zu allgemeinen Themen rund um Wine in Moderation standen Eva Hennes, Joshua Klein und Dr. Claudia Hammer bereit, Fragen zu beantworten.

Quelle: Deutsche Weinakademie
