Das weinbaupolitische Seminar der Friedrich-Ebert-Stiftung zu Beginn des Jahres lieferte (wie immer) äußerst interessante Aspekte zu allem, was den Weinbau aktuell berührt.
Rückblick Weinbaupolitisches Seminar 2026 der Friedrich-Ebert-Stiftung
Zu aktuellen Entwicklungen im Weinbau war Prominenz aus allen politischen Ebenen nach Bad Dürkheim gekommen.
Über aktuelle (politische) Entwicklungen im Weinbau diskutierten Isabel Mackensen-Geis, MdB, Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Katarina Barley, MdEP, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Klaus Schneider, Präsident des Deutschen Weinbauverbandes und Daniela Schmitt, Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes RLP. Moderiert wurde die Diskussion von Florian Maier, MdL (siehe Bild links).
Man war sich einig, dass in der aktuellen Situation im Weinbau die politischen Rahmenbedingungen besser werden müssen.
Bei den interessanten Workshops konnte sich auch die DWA und WIM einbringen. Frau Dr. Claudia Hammer (DWA) erörterte mit Prof. Ulrich Fischer die Balance zwischen Verantwortung & Umsatzsteigerung. Wie lässt sich moderater Weingenuss „vermarkten“? Zugegeben nicht der beste Ausdruck, aber die Referentin erläuterte anhand von Best-Practise-Beispielen der Wine-in-Moderation-Mitglieder, wie sich die Branche selbst einfach und niederschwellig einbringen kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt war, wie über moderaten Weingenuss informiert wird. Hier spielen die seit Jahren etablierten Informationsveranstaltungen in Berufsschulen für WinzerInnen und WeintechnologInnen eine zentrale Rolle. Hintergrund war und ist die Schulung der (nachwachsenden) Branche, die durch Erhöhung ihrer persönlichen und beruflichen Kompetenz besser für die Zukunft gewappnet sein sollen. Hier geht´s zur Präsentation.
Die rege Diskussion der überaus aktiven Teilnehmer zeigte, dass diese Fragen viele aus der Branche umtrieben. Ein rundum gelungener Tag.

Quelle Friedrich-Ebert-Stiftung
