Die OIV verabschiedete auf ihrer Generalversammlung am 20. Juni in Chisinau (Moldawien) eine Empfehlung zu Aufklärung und Kommunikation für Jugendliche, um den Missbrauch von Wein im Erwachsenenalter zu minimieren (Resolution OIV-SECSAN 729-2025).
OIV-Kongress in Moldawien
Entscheidungen zu Sicherheit und Gesundheit
Wie dies bei OIV-Empfehlungen üblich ist, werden zunächst die Gesichtspunkte betont, die beim eigentlichen Beschluss berücksichtigt werden. So wird darauf verwiesen, dass das Erwachsenwerden eine Schlüsselphase in der Entwicklung von Alkoholkonsumgewohnheiten ist und dabei die Kommunikation in der Familie, soziale Einflüsse und die Medien eine wichtige Rolle spielen.
Präventionskampagnen Richtung Jugend
Die Empfehlungen der OIV betonen, dass in Werbekampagnen für Wein eine gezielte Ansprache von Jugendlichen zu vermeiden ist. Die OIV spricht sich für Präventionsprogramme in Risikoumgebungen wie Partys, Bars, Schulen und Universitäten aus (DWA-Hinweis: … wie im Wine in Moderation-Programm schon seit Jahren durchgeführt). Sie empfiehlt, das Angebot von Bildungskursen zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu erweitern, zum Beispiel zur Unterstützung von Familien durch Medienkampagnen oder in der Familientherapie. Und schließlich weist die OIV auf die notwendige Förderung der Forschung hin, um die sozialen Mechanismen von getränkespezifischen Konsummustern von Jugendlichen und deren Auswirkungen auf das Verhalten im Erwachsenenalter aufzuklären.
