DWA mit Alkoholgradient auf der Intervitis

Messebesucher bei der Weinprobe

Schmecken alkoholärmere Weine zwangsläufig schlechter?

Kommt das Thema auch bei Vertretern der Weinwirtschaft an?

Oder meidet man es lieber, weil man glaubt, ein alkoholarmer Wein könne nicht geschmackvoll sein? Wine in Moderation steht für den verantwortungsvollen Konsum. Ob dies auch impliziert, sich mit Weinen mit einem niedrigeren Alkoholgehalt auseinanderzusetzen, wollte die DWA auf der Intervitis wissen.

Anhand der Blindverkostung eines ansonsten gleichen Weißweines mit 11, 9 und 7 Vol.% Alkohol und einem Fragebogen wollte DWA herausfinden, wie die verschiedenen Weine geschmacklich bewertet werden. Zudem sollten die Tester angeben, welcher Alkoholgehalt ihrer Meinung nach zu welchem Wein gehört.

Die Auswertung von nahezu 200 Fragebögen ergab, dass alkoholarme Weine keine schlechtere Wahl sind. In Sachen Geschmack wurden sie von der Mehrheit der Verkoster sogar am besten bewertet.

 Unser Pilotversuch zeigt,

  • dass Alkoholgehalt und Geschmack nicht zwangsläufig miteinander korrelieren
  • dass viel mehr Erzeuger sich für alkoholärmere Varianten interessieren als es landläufig der Fall zu sein scheint
  • dass sensorische Erfahrungen den Weg für die Präventionskampagne Wine in Moderation ebnen können.

Zu unserer Freude konnten wir auch einige direkt als neue Mitglieder für Wine in Moderation begrüßen.

Messestand der Deutschen Weinakademie auf der Intervitis
Verwandte Themen

Informationen zum Präventionsprogramm

Weiterlesen

Trinkmuster

Weiterlesen