Wine in Moderation

DWA mit WiM auf den Weinbautagen

Mittlerweile haben viele verstanden, dass WiM keine Maßregelung zum Verzicht ist, sondern eine Investition in die Zukunft. 

Denn ohne diese gesellschaftliche Verantwortung nimmt das Produkt Schaden und die Politik drückt mit ihren diskutierten Restriktionen, wie Werbeverbot, dem Kulturgut Wein einen Gefahrenstempel auf. Dies müssen wir verhindern. Und dazu ist die gesamte Weinwirtschaft, die Weingüter, die Kellereien, der Handel, die Gastronomie, etc. gefordert. 

Eva Friske, Mitarbeiterin der Deutschen Weinakademie im Einsatz auf den Weinbautagen

Die DWA hat mit der Umsetzung des europäischen, mittlerweile internationalen Programms die Verantwortung für Deutschland übernommen. Aber alleine schaffen wir das nicht. Denn ein wichtiger Indikator ist die „Abdeckung der Branche“. Jedes WiM-Mitglied ist wichtig. Denn nur, wenn wir belegen können, dass WiM die Branche erreicht hat, dass die Weinwirtschaft sie für wichtig und richtig hält, haben wir ein gutes Argument gegen Restriktionen, die im Raum stehen. Das, was am heißesten diskutiert wird, sind Werbeverbote, wie jüngst in Litauen – totale Werbeverbote, vergleichbar mit Tabakerzeugnissen. Und wenn dann noch – wie in Irland – Warnhinweise gegen Krebs die Etiketten zieren, ist es höchste Zeit zu handeln. Obwohl Gesundheitsfragen in der Kompetenz der einzelnen EU-Mitgliedstaaten sind, kann sich das Beispiel Irland und Litauen schnell ausbreiten. In den nordischen und weiteren östlichen EU-Ländern wird es bereits diskutiert.

Andy Becht, Staatssekretär, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz eröffnet die Weinbautage in Nieder-Olm.

Mit Sinn und Verstand, konsequent, glaubhaft und nachhaltig. Unsere Position muss sein: Es gibt schädlichen Missbrauch und genussreichen Gebrauch von Wein. In bestimmten Situationen (z.B. Schwangerschaft) sollte Wein tabu sein – und das ohne Wenn und Aber. Es gibt gesunde Trinkmuster (Wein zum Essen, mit Wasser als Begleiter), die es im Alltag zu etablieren gilt.

Dies haben wir versucht, auf den Weinbautagen der Weinwirtschaft näher zu bringen. Wir haben viel Echo erhalten – nicht immer positives. Den einen sind wir zu „streng“ – sie wittern den Untergang des Weines, den anderen zu „lasch“ – sie wollen mit Warnhinweise auf dem Etikett die Verteufelung des Weins.  

Wir halten es so, wie wir immer ganz gut gefahren sind: Sachliche Information über Benefits und Risiken, gesunde Trinkmuster etc. – von Missionierungen nehmen wir Abstand. Das ist nicht unsere Aufgabe.

Daher machen Sie mit und werden Sie Mitglied unter www.wineinmoderation.eu.

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