Wine in Moderation zählt 500 Mitglieder

Die erste Zeit der Initiative Wine in Moderation war nicht ganz einfach. Dies ist auch nachvollziehbar, da die Branche zunächst einmal kritisch eine Unternehmung betrachtet, die darauf abzielt, auf die Gefahren des Alkoholkonsums hinzuweisen – und Alkohol ist nun mal im Wein, ob uns das gefällt oder nicht.

Dass mittlerweile viele der Branche uns mit ihrer Mitgliedschaft unterstützen, ist erfreulich. Zumal die Initiave keinen Wert hat, wenn keiner mitmacht. Mittlerweile existiert die Kampagne schon 10 Jahre und es hat einige Überzeugungsarbeit bedurft.

Das konnte die DWA nicht alleine stemmen; umso froher sind wir, dass unsere maßgeblichen Verbände uns derzeit so intensiv unterstützen. Das hat Früchte getragen. Wir starteten seinerzeit mit der Ausbildung in branchenahen Berufen – sprich Winzer, Weintechnologen, Önologen… Und die sind nun den Kinderschuhen entwachsen und übernehmen selbst Verantwortung in der Branche. Dies ist sicher ein Grund. Ein weiterer ist, dass zunehmend erkannt und kommuniziert wird, wie existentiell wichtig die Initiative für die Zukunft der Branche ist. Denn sie war und ist ein wichtiges Argument gegen Werbeverbot und Restriktionen, wie sie vor allem von der europäischen Politik gefordert werden.

Dass wir noch so werben dürfen, wie es die deutschen Betriebe tun, ist auch Verdienst der nunmehr 10-jährigen WIM-Kampagne. Aber es ist ein ständigerer Kampf. Wir müssen die politisch Verantwortlichen davon überzeugen, dass Wein mehr ist als ein alkoholisches Getränk und den Kultur- und Landschaftswert betonen.

 Mit Wine in Moderation zeigt die Weinbranche Flagge gegenüber der Politik. Mit dieser gemeinsamen Initiative distanzieren sich die Weinproduzenten klar von jeglichem Missbrauch von Wein. Je mehr Weinerzeuger und Weinhändler die WIM-Initiative unterstützen, desto größeres Gewicht kommt ihr in der alkoholpolitischen Diskussion zu. Mit einer Mitgliedschaft kann jeder Einzelne dazu beitragen, ein wirtschaftliches und nachhaltiges Umfeld zu wahren, in dem auch die kommenden Winzergenerationen eine Zukunft haben. 

Wir freuen uns, dass nun die 500er Marke erreicht ist. 500 deutsche (maßgebliche) Weinerzeuger und Institutionen sind bereits Mitglied. 

Für die, die es noch nicht sind: Machen Sie mit! Ihre WIM-Mitgliedschaft ist kostenlos.

Hier können Sie sich direkt online anmelden: Wine in Moderation-Anmeldung 

WiM ist ein internationales Programm, das in mittlerweile 16 Ländern aktiv durchgeführt wird. Präsident ist George Sandeman. Alle Informationen zum Programm finden Sie in mehreren Sprachen unter www.wineinmoderation.eu

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