Wine in Moderation

Wine in Moderation (WiM)-Seminare: etabliert und international

Ursula Fradera, wissenschaftl. Mitarbeiterin der DWA

In zahlreichen Seminaren konnte die DWA im Rahmen ihrer Wine in Moderation-Aktivitäten bereits Berufsschüler und Studenten der weinnahen Berufe praxisnah über die gesundheitlichen Vor- und Nachteile des Weinkonsums sowie über rechtliche Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Entwicklungen informieren. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, die künftigen Akteure der Weinbranche mit einem guten Grundlagenwissen in gesundheitlichen, rechtlichen und kulturellen Belangen auszustatten. Langfristig soll damit das Kulturgut Wein in seiner hohen Wertigkeit erhalten bleiben und restriktivere gesetzliche Bestimmungen überflüssig werden. 

Jetzt in drei Studiengänge eingebunden

Die Hochschule Geisenheim University setzte nun Maßstäbe, indem sie die WiM-Seminare für drei ihrer Ausbildungsgänge anbot. Nahezu 100 diesjährige Absolventen eines Studiums der Önologie, der Internationalen Weinwirtschaft und der Getränketechnologie nahmen das Angebot an und zeigten großes Interesse am Thema „Wein - zwischen Genuss und Risiko“.  

Damit übernimmt die Geisenheim University eine Vorreiterrolle, was in erheblichem Maß dem Leiter für Verfahrenstechnologie der Getränke, Prof. Dr. Mark Strobl, zu verdanken ist. Strobls Thema ist seit vielen Jahren nicht nur die Technologie, sondern auch die Suchtprävention. Ohne sein Engagement wäre die Initiative Wine in Moderation nicht derart gut in Geisenheim etabliert. Prof. Strobl setzte sich persönlich Jahr für Jahr dafür ein, dass die WiM-Seminare ins Ausbildungsprogramm integriert werden. 

WiM goes University

Wie es der Name der Hochschule bereits erwarten lässt, zieht die Geisenheim University zunehmend Studenten aus aller Herren Länder an, denn hier wird auch in Englisch unterrichtet. Da viele der ausländischen Studenten kaum Deutsch sprechen, finden seit kurzem auch WiM-Seminare in englischer Sprache statt. In diesen Veranstaltungen, die von der DWA-Mitarbeiterin Ursula Fradera durchgeführt werden, saßen bisher beispielsweise Studenten aus Rumänien, Australien, Bulgarien, Vietnam, Mexiko, Neuseeland, Estland, China, Venezuela und der Ukraine. 

Die Evaluierung der Seminare ergab, dass die WiM-Botschaften auch bei dieser internationalen Truppe sehr gut ankommen. Die ausländischen Studenten waren nicht nur angetan davon, dass diese Thematik in Deutschland in die Ausbildungsgänge eingebunden ist, sondern auch über die lockere und unterhaltsame Weise, wie die Inhalte von der Seminarleiterin Fradera vermittelt wurden.

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