WINE IN MODERATION

Gesundheit auch Thema für Weinhoheiten

Weinköniginnen und Weinprinzessinnen haben vielfältige Repräsentationspflichten und bekommen dabei zunehmend auch Fragen zu alkohol- und gesundheitspolitischen Aspekten gestellt. Damit sie auch darauf gut vorbereitet sind und keine Antwort schuldig bleiben, integrierte das rheinland-pfälzische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau am 17. November 2016 in ihrem Infotag für die Weinhoheiten des Landes erstmals auch gesundheitliche Fragestellungen – eingebunden in die Initiative Wine in Moderation (WiM).

Gesundheitspolitik, Weinwerbung und Jugendschutz

Unter der Leitung von Dr. Claudia Stein-Hammer von der DWA erhielten die 16 Hoheiten eine fundierte und praxisnahe Einführung in das Thema Wein und Gesundheit, das eng mit nationalen und internationalen gesundheitspolitischen Reglements verknüpft ist. Daher ging es an diesem Tag auch um die europäische Gesundheitspolitik, um den Jugendschutz und Themen wie Punktnüchternheit und Suchtverhalten. Auch die Rechtmäßigkeit und die Grenzen werblicher Aussagen rund um den Wein erwiesen sich als ein Thema, das für die Weinköniginnen und Weinprinzessinnen von großem Interesse war. Der Seminarleiterin war es dabei ein besonderes Anliegen, die genannten Themen im Kontext ihrer politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Weinbranche darzulegen und damit auch den unmittelbaren Bezug zur Praxis herzustellen.

Wine in Moderation (WiM), die europäische Initiative der Weinwirtschaft für verantwortungsvollen Weinkonsum bindet all diese Elemente ein, mit dem Ziel, den Wein als Kulturgut und gesunden Lebensstilfaktor zu pflegen und zu erhalten. Davon profitieren letztlich alle, sowohl die Erzeuger, der Handel, die Gastronomie als auch die Konsumenten.

WiM und gesunde Trinkmuster

Die gesundheitlichen Aspekte des Weingenusses sind ein zentraler Punkt der WiM-Initiative. So lernten die Teilnehmerinnen in einem wissenschaftlichen Streifzug die negativen und positiven Einflüsse von Wein und alkoholischen Getränken kennen. Neben den eher seltenen Unverträglichkeiten gegenüber verschiedenen Inhaltsstoffen und problematischen Trinkmustern wurden auch die günstigen gesundheitlichen Effekte eines moderaten Konsums auf das Herz-Kreislauf-System, das Diabetes- und Demenzrisiko thematisiert. Dass es dabei nicht nur um die konsumierten Mengen geht, wurde den Teilnehmerinnen ebenso vermittelt, wie die Kernpunkte eines insgesamt gesundheitsförderlichen Trinkmusters.

 

 

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