DWA auf der INTERVITIS

Gesundheitswissen für die Weinbranche

Messebesucherin nimmt Gelegenheit zum
„Pusten“ wahr. li: U. Fradera, DWA

Auch in diesem Jahr zog die INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA wieder Tausende Fachbesucher an. Vom 27. bis 30. November 2016 durchstreiften sie die Stuttgarter Messehallen und konnten sich dabei nicht nur über Weinbau, Weinbereitung und -vermarktung, sondern auch über einen verantwortungsvollen Weinkonsum informieren. Dazu hatte die DWA ihren attraktiven Messestand aufgebaut, wo sie mit ihrem Team nicht nur Informationen in Wort und Schrift bot, sondern auch allerlei Interaktives. Ziel der Maßnahme war es, auch die Akteure der Weinbranche über Vor- und Nachteile des Weinkonsums zu informieren. 

Praxisnahe Aktionen sorgten für Aha-Erlebnisse

Mehrere Hundert Besucher nahmen die Angebote am DWA-Stand wahr und informierten sich darüber, wie ein verantwortungsbewusster Weinkonsum aussehen kann. So lernten sie die zentralen Aussagen und Maßnahmen der europäischen Initiative WINE in MODERATION (WiM) kennen, mit dem sich die Weinwirtschaft zum moderaten Genuss bekennt und sich zugleich klar vom missbräuchlichen Konsum abgrenzt. In den vielen Gesprächen ging es vor allem um gesunde Trinkmuster und die Vermeidung von Blutalkoholspitzen, wenn der Wein zum Essen und in Begleitung von Wasser genossen wird. 

Messebesucher, die im Laufe des Tages Wein verkostet hatten, konnten zudem vor Ort ihren Blutalkoholspiegel bestimmen lassen. Nicht wenige kamen zum „Pusten“, vor allem gegen Ende des Tages. Manch einer hob nach dem Test die Augenbrauen, denn allzu leicht hat man sich hierbei verschätzt. Die Testergebnisse boten den idealen Einstieg in die Gespräche über die Auswirkungen verschiedener Trinkmuster auf den Promillepegel. 

Individuelle Risikoabschätzung

Auch das auf einem Computer installierte „Promillometer“ bot Gesprächsstoff. Wer hier Daten wie Größe, Gewicht, Geschlecht sowie Menge und Art der verzehrten Getränke eingab, erhielt eine „maßgeschneiderte“ Berechnung seiner Promillewerte. Anschauliche Grafiken zeigten, wie schnell wie viel Alkohol ins Blut gelangen kann und wie viel Zeit es braucht, bis er wieder abgebaut ist. So konnten die Messebesucher lernen, die zu erwartende Größenordnung ihres Promillespiegels besser einzuschätzen. Zudem erfuhren sie auch hier, wie sehr sich das Trinkmuster auswirkt. Denn zwei Gläser Wein, zügig und auf nüchternen Magen getrunken, lassen die Pegel doppelt so hoch ansteigen wie zwei Gläser, die gemütlich zu einer Mahlzeit genossen werden. 

Alles in allem zog die DWA eine positive Bilanz: Es wurden jeden Tag zahlreiche Multiplikatoren erreicht und in lebhaften, konstruktiven Gespräche für das Thema des verantwortungsvollen Weinkonsums sensibilisiert und motiviert.

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