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Sekt auch ohne einen besonderen Anlass

Fasching ohne Sekt – undenkbar! Aber auch nach der 5. Jahreszeit finden hedonistisch orientierte Menschen Anlässe für das Getränk mit dem Emotion-pur-Stempel.

Dass Sekt nicht nur Genuss sondern auch Gesundheit bedeuten kann, wurde bislang kaum untersucht. Umso mehr erfreut den Sektliebhaber eine Studie der englischen University of Reading, kürzlich publiziert im renommierten Fachjournal British Journal of Nutrition. Danach hält auch moderater Sektkonsum die Blutgefäße jung, elastisch und gesund. Warum auch nicht? Sekt hat abgesehen von der Kohlensäure vergleichbare gesundheitsrelevante Inhaltsstoffe wie sein korrespondierender Grundwein: Alkohol und phenolische Substanzen.

15 gesunde englische Genussmenschen (ja, Sie lesen richtig!) tranken unter standardisierten Bedingungen 375 ml Sekt. Der Alkohol gelangt erwiesenermaßen schnell ins Blut. Dass auch die Sekt-Phenole vom Körper aufgenommen wurden, zeigten aufwändige Blut- und Urinmessungen. Die Forscher fanden vor allem Tyrosol, Caftarsäure und Kaffeesäure in beträchtlichem Maße - größtenteils in Form ihrer Metabolite - noch nach 24 Stunden im Körper wieder.

Diese führten mit Unterstützung des Alkohols über komplexe zelluläre Mechanismen dazu, dass die Adern der Probanden elastischer wurden und sich bei Bedarf optimal ausdehnten. Deutliche Zeichen für gesunde Blutgefäße.

Da Diabetes, Herz- und Hirnerkrankungen, aber auch der generelle Alterungsprozess mit typischer schlechter Beschaffenheit der Blutgefäße einhergehen, lassen sich diese Entwicklungen auch mit einem Glas Sekt verzögern.

Fasching vorbei. Kein Examen, kein runder Geburtstag in Sicht? Egal. Genussmenschen finden täglich einen besonderen Anlass für ein Gläschen Sekt. Das erfreut das Herz, das Hirn und hält deren Besitzer in Gänze gesund und froh.

 

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